ASPIRIN

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YouTube-Video zum Thema Schmerz und das Aspirin-Wirkprinzip

 

 

Aspirin: tödliche Gefahr oder doch eher Lebensretter?


Der NDR berichtete in einem Video-Beitrag ausführlich über die Vor- und gravierenden Nachteilen von Aspirin (ASS). Als Schmerzmittel scheint es sich nach Meinung von Experten aufgrund der Nebenwirkungen überlebt zu haben. Doch als Mittel zur Herzinfarkt-Therapie und Vorbeugung ist es nicht zu ersetzen.

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Gesundheitsportal Medizin 2000; Info-Netzwerk Medizin 2000: Integrative Medizin -Naturheilkunde und Schulmedizin sinnvoll kombiniert

 

Gesundheitsportal Medizin 2000; Info-Netzwerk Medizin 2000: Integrative Medizin -Naturheilkunde 
        und Schulmedizin sinnvoll kombiniert

   

Bei allen hier wiedergegebenen Meldungen geht es um die Substanz ASS = Azetylsalizylsäure. Diese wird in Deutschland von vielen Firmen in Form prinzipiell gleichwertiger Generika vertrieben.  International - und auch in internationalen wissenschaftlichen Studien - wird oft die Bezeichnung "Aspirin" verwendet, obgleich nicht automatisch davon ausgegangen werden kann, dass das Originalprodukt mit diesem geschützten Markennamen der Firma Bayer bei der Untersuchung zum Einsatz kam. Die geschilderten medizinischen Wirkungen können im Prinzip bei allen Medikamenten beobachtet werden,  die ASS in ausreichend hoher Konzentration enthalten.




   

Schmerztherapie: die Aspirin-Konkurrenten und Umsatzrenner Ibuprofen und Diclofenac können das Risiko für einen plötzlichen Herzstillstand deutlich erhöhen.

Einige auch in Deutschland häufig genutzte, freiverkäufliche  Schmerzmittel aus der Gruppe der Nicht-Steroidalen Entzündungshemmer (NSAID) erhöhen das Risiko für einen plötzlichen Herzstillstand. Ihre Einnahme ist überraschend riskant, obgleich sie - zumindest  niedrig dosiert - in der Apotheke ohne Rezept gekauft werden dürfen. 
Eine in Dänemark durchgeführte und im Fachblatt  European Heart Journal veröffentlichte wissenschaftliche Studie hatte gezeigt, dass insbesondere die populären Schmerzmittel Ibuprofen und Diclofenac das Risiko für einen plötzlichen, lebensbedrohlichen Herzstillstand im Durchschnitt um 30 - 50% erhöhten. Menschen, die ohnehin Herzprobleme haben, sollten daher dieses Risiko beachten und die Einnahme der beiden Schmerzmittel sorgfältig abwägen.

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Quelle: Eur Heart J Cardiovasc Pharmacother (2017) 3 (2): 100-107., Spiegel online

Aspirin-Innovation nach über 100 Jahren
Bayer führt neue Generation der  Aspirin® Tablette ein.

Doppelt so schnelle deutlich spürbare Schmerzlinderung
gegenüber der klassischen Aspirin Tablette durch innovative MicroAktiv-Technologie. Diese  ermöglicht eine schnelle Auflösung der innovativen Tablette.

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Quelle: werbende Presseinformation Bayer AG

 

   

Aspirin (ASS) senkt das Darmkrebsrisiko

Darmkrebs gehört weltweit zu den häufigsten Tumorleiden. Die Diagnose wird in Deutschland in jedem Jahr mehr als 60.000 mal gestellt.  Jetzt belegen aktuelle wissenschaftliche Daten, dass Aspirin bei einigen Menschen mit hohen 15-PGDH -Enzymkonzentrationen das Darmkrebsrisiko um bis zu 50% senkt. Bei Menschen, die diese Besonderheit nicht aufweisen, hat Aspirin hingegen keinen Einfluss auf das Darmkrebs-Risiko.

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Quelle: http://stm.sciencemag.org/content/6/233/233re2

Herzinfarkt-Prophylaxe: Die regelmäßige Einnahme kleiner Mengen von Aspirin (ASS=Azetylsalizylsäutre) senkt der Herzinfarkt- und das Krebs-Risiko. Doch ist die Gesamtbilanz der Therapie positiv?

Seit mehreren Jahrzenten wird wissenschaftlich untersucht, ob die regelmäßige Einnahme von niedrig dosiertem Aspirin tatsächlich in der Lage ist, das Herz-Kreislauf- und das Krebs-Risiko zu senken.

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Quelle:  2013 Sep;17(43):1-253. doi: 10.3310/hta17430.

 

Aspirin senkt bereits nach kurzer Anwendungszeit das Krebs-Erkrankungs- und das allgemeine -Sterbe-Risiko

Nun zeigt die Auswertung von 51 zufallsgesteuert (randomisiert) durchgeführten wissenschaftlichen Studien, dass die regelmäßige Einnahme von Aspirin auch schon nach relativ kurzer Einnahmedauer  das Risiko an Krebs zu erkranken, bzw. daran zu sterben, deutlich absenkt.  

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Quelle: The Lancet 2012

Aspirin wirkt sich positiv auf das Krebsrisiko aus

Schmerzmittel aus der Aspirin-Familie sind in der Lage  bei  zahlreichen weit verbreiteten Krebserkrankungen das Entstehungsrisiko deutlich zu senken. Außerdem vermindert das  beliebte Schmerzmittel auch die Häufigkeit von lebensbedrohlichen  Tochtergeschwülsten (Metastasen). Drei Studien beleuchten die Hintergründe. 

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Quelle: Oncol Rep. 2005 Apr;13(4):559-83.mehr lesen
Quelle: Lancet Oncol. 2012 Mar 20. [Epub ahead of print]
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Quelle: Lancet Oncol. 2012 Mar 20. [Epub ahead of print]
   

Regelschmerzen: Aspirin ist für die Behandlung ungeeignet

Der Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF) warnt davor gegen starke Regelschmerzen das Blutungen fördernde Aspirin (ASS= Azetylsalizylsäure) einzunehmen. Besser geeignet soll nach Meinung der Frauenärzte das Schmerzmittel Ibuprofen sein. 

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Quelle: PresseinformationBerufsverband der Frauenärzte (BVF)

Darmkrebs-Vorbeugung mit Aspirin

Endlich konnte der Beweis erbracht werden: Die Langzeiteinnahme des weltweit beliebten Schmerzmittels Aspirin (ASS=Azetylsalizylsäure) senkt tatsächlich das Risiko an einem Darmkrebs zu erkranken. 

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Quelle: Fachblatt The Lancet

 

Schmerzmittel erhöhen das Risiko für Darmblutungen

Die Langzeiteinnahme von ASS ( z.B. Aspirin) oder einem nicht-steroidalen Entzündungshemmer erhöht wahrscheinlich das Risiko für die Entwicklung einer Divertikulitis, bzw. dem Auftreten von Blutungen aus diesen Divertikeln.  (Weitere Informationen WIKIPEDIA hier )

mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Gastroenterology. 2011 May;140(5):1427-33. Epub 2011 Feb 12
   
   

Azetylsalizylsäure (ASS, u.a. Aspirin) senkt das Risiko für Krebstod

Immer mehr Studien weisen darauf hin, dass der beliebte Schmerzkiller ASS  das Risiko für die unterschiedlichsten Krebserkrankungen absenkt. Der Wirkmechanismus ist aber weiterhin unklar.

Quelle: Spiegel online

   

Aspirin bewertet

Aspirin - Die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift "Test" zum Thema Azetylsalizylsäure. 

Quelle: Zeitschrift Test

   

Brustkrebs-Behandlung mit populärem Schmerzmittel ASS (ASS = Azetylsalizylsäure, u.a. Aspirin)

Der seit über hundert Jahren beliebte Schmerzkiller verbessert  bei regelmäßiger Einnahme an den meisten Tagen der Woche nach der Brustkrebs-Diagnose und der erfolgreichen Ersttherapie die Überlebenschancen der a Brustkrebs erkrankten Frauen.

   

Die Herzinfarkt-Vorbeugung durch Langzeiteinnahme von niedrig dosiertem ASS  

(ASS = Azetylsalizylsäure, u.a. Aspirin) lohnt sich aufgrund des deutlich erhöhten Blutungsrisikos offenbar nur im Rahmen der sog. "Sekundären Prävention" - also bei Patienten, die in der Vergangenheit bereits einen Herzfarkt oder Schlaganfall überlebt hatten und somit ein erhöhtes Risiko für einen Zweit-Schlaganfall oder -Herzinfarkt haben.

   

Herzinfarkt-Vorbeugung

ASS sollte nur von Patienten zur Vorbeugung von Herzkrankheiten eingenommen werden, wenn diese bereits herzkrank sind, also beispielsweise bereits einen Herzinfarkt hatten  (sog. sekundäre Prophylaxe). Zur sog. primären Prophylaxe des Herzinfarkts sind weder ASS, noch Antioxydantien geeignet. Dies gilt selbst für Hochrisiko-Patienten.

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Azetylsalizylsäure (ASS)  senkt das Darmkrebs-Risiko

Die Auswertung der bisher erhobenen Daten zum Thema "Langzeiteinnahme von ASS und Darm-Krebsrisiko?" zeigt, dass die über 5 Jahre erfolgte Einnahme von mindestens 300 mg ASS pro Tag in der Lage ist, das Darmkrebs-Risiko deutlich zu senken. Dieser Nutzeffekt wird frühestens 10 Jahre nach dem jeweiligen Studienbeginn erkennbar.

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Azetylsalizylsäure (ASS = u.a. Aspirin) senkt das Risiko für einen Krebs der Bauchspeicheldrüse.

Die regelmäßige Einnahmen von Aspirin ist offenbar in der Lage, die Häufigkeit des Vorkommens von Bauchspeicheldrüsen-Krebs (Pankreas Karzinom) deutlich zu vermindern.

     
     

 

News und aktuelle Informationen zum Thema

Schmerzen und Schmerz-Therapie
 

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